Neu erschienener Artikel: Cotte et al. 2024
Das 𝐫𝐞𝐤𝐭𝐚𝐥𝐞 𝐀𝐝𝐞𝐧𝐨𝐤𝐚𝐫𝐳𝐢𝐧𝐨𝐦 stellt den größten Anteil der rektalen Krebserkrankungen dar, was etwa 14.000 neue Fälle pro Jahr ausmacht. Es ist die 𝐝𝐫𝐢𝐭𝐭𝐡𝐚̈𝐮𝐟𝐢𝐠𝐬𝐭𝐞 𝐊𝐫𝐞𝐛𝐬𝐞𝐫𝐤𝐫𝐚𝐧𝐤𝐮𝐧𝐠 bei Männern und die zweithäufigste bei Frauen. Zu den Risikofaktoren gehören das Alter, eine zu reichhaltige Ernährung, insbesondere mit tierischen Fetten, Inaktivität, Übergewicht sowie Alkohol- und Tabakkonsum. Die 𝐕𝐨𝐫𝐬𝐨𝐫𝐠𝐞𝐮𝐧𝐭𝐞𝐫𝐬𝐮𝐜𝐡𝐮𝐧𝐠 𝐚𝐮𝐟 𝐝𝐢𝐞𝐬𝐞𝐧 𝐊𝐫𝐞𝐛𝐬 wird alle zwei Jahre zwischen dem 50. und 74. Lebensjahr durchgeführt und ermöglicht die Früherkennung und möglicherweise die Behandlung des Krebses.
In diesem Artikel werden die 𝐄𝐦𝐩𝐟𝐞𝐡𝐥𝐮𝐧𝐠𝐞𝐧 𝐝𝐞𝐫 𝐟𝐫𝐚𝐧𝐳𝐨̈𝐬𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞𝐧 𝐈𝐧𝐭𝐞𝐫𝐠𝐫𝐮𝐩𝐩𝐞 zur Diagnose, Behandlung und Therapie des Adenokarzinoms des Rektums vorgestellt. Die an der Behandlung dieser Erkrankung beteiligten französischen medizinischen und chirurgischen Fachgesellschaften haben die 𝐄𝐦𝐩𝐟𝐞𝐡𝐥𝐮𝐧𝐠𝐞𝐧 𝐦𝐢𝐭 𝐀 𝐛𝐢𝐬 𝐂 𝐛𝐞𝐰𝐞𝐫𝐭𝐞𝐭. Die Behandlung des Adenokarzinoms wurde je nach Krebsstadium 𝐢𝐧 𝐯𝐢𝐞𝐫 𝐆𝐫𝐮𝐩𝐩𝐞𝐧 𝐮𝐧𝐭𝐞𝐫𝐭𝐞𝐢𝐥𝐭: T1N0, T2N0, T12N+ oder T3+ alle N und T3N2 oder T+ alle N, wobei jeweils unterschiedliche Behandlungsempfehlungen gegeben wurden. Diese Empfehlungen zielen darauf ab, 𝐩𝐞𝐫𝐬𝐨𝐧𝐚𝐥𝐢𝐬𝐢𝐞𝐫𝐭𝐞 𝐮𝐧𝐝 𝐬𝐭𝐚̈𝐧𝐝𝐢𝐠 𝐨𝐩𝐭𝐢𝐦𝐢𝐞𝐫𝐭𝐞 𝐁𝐞𝐡𝐚𝐧𝐝𝐥𝐮𝐧𝐠𝐬𝐬𝐭𝐫𝐚𝐭𝐞𝐠𝐢𝐞𝐧 𝐛𝐞𝐫𝐞𝐢𝐭𝐳𝐮𝐬𝐭𝐞𝐥𝐥𝐞𝐧.
Außerdem hat eine kleine klinische Studie in den USA vor kurzem gezeigt, dass eine 𝐛𝐞𝐬𝐭𝐢𝐦𝐦𝐭𝐞 𝐀𝐫𝐭 𝐯𝐨𝐧 𝐑𝐞𝐤𝐭𝐮𝐦𝐤𝐚𝐫𝐳𝐢𝐧𝐨𝐦 𝐛𝐞𝐢 𝟏𝟎𝟎% der Patienten verschwunden ist. Diese klinische Studie, die Jemperli genannt ist, untersuchte die Wirkung einer Immuntherapie (Dostarlimab) bei 𝐏𝐚𝐭𝐢𝐞𝐧𝐭𝐞𝐧 𝐦𝐢𝐭 𝐛𝐞𝐬𝐭𝐢𝐦𝐦𝐭𝐞𝐧 𝐓𝐮𝐦𝐨𝐫𝐞𝐧 (mismatch repair deficient oder microsatellite instability high).